Geschrieben von Nicola am . Veröffentlicht in Monday5.
MASKOTTCHEN 1
Guess the Brand by the Mascot
Luna ist unser Agenturmaskottchen. Eine echte Sympathieträgerin. Und wenn der Chef ganz selten mal nicht so gut drauf ist, dann ist sie die Einzige, die sein Herz noch zu erreichen vermag (Geigen, Violinen, süsses Hundegewinsel ….)!
Diesen Maskottchen-Effekt machen sich ja viele Brands zu eigen um ihre Kundschaft um den Finger zu wickeln. Erkennst du für welche Brands diese Maskottchen stehen?
Duolingo hat seine Bilder in Social Media und sein App Icon geändert. Jetzt siehts der Owl mit x Augen. Wie es mit Duo weitergeht ohne «Green owl mascot», ist noch unklar 😅. Kommt vielleicht ein Baby Duo, wie bei Baby Peanut von Mr. Peanut? Sehr spannend ist auch, wie Hootsuite (Social Media Management Tool, ebenfalls Eule als Maskottchen) das Ganze auf SoMe nutzt. Social Media geht crazy, mal schauen, was da noch kommt… Kann sein, dass Hootsuite und Duolingo da sogar gemeinsame Sache gemacht haben.
Jaja…seit Ramon unser Digital-Projektleiter bei uns ist (American Footballschiri – voll!!), häuft sich diese Art von Content zunehmend. Aber passt halt wie Ei auf Brot. Ein Kinderteam tritt gegen die NFL-Maskottchen an. Ultrahart! Und man fragt sich unweigerlich, ob das Oberhaupt mit dem blonden Wischmopp dafür ein Extradekret unterzeichnen musste.
Geschrieben von Nicola am . Veröffentlicht in Monday5.
PODCAST
Real Show
Grade schauen wir über den grossen Teich, meist etwas irritiert. Aber fühlen uns zunehmend auch auf eine irre Art unterhalten – irgendwie. Wer braucht Netflix, wenn die reale Welt die Fiktion grade links überholt? Aber wie ticken die Amis eigentlich wirklich? Ein bisschen Aufschluss gibt hier der mehrfach preisgekrönte Podcast „This American Life“. Lebensgeschichten so gut erzählt, dass sie auch schon wieder als Vorlage für Netflix-Produktionen hergehalten haben. Und wir verlängern unser Abo wieder.
Man kann zur diesjährigen Superbowl Halftime Show geteilter Meinung sein. Aber Prince war 2007 einfach ein ganz anderes Kaliber. Nichts gedisst, voll verp…regnet und trotzdem unschlagbar. Deshalb lieber nochmals die hier bitte! Sorry Mr. Lamar.
Seal, als Seal (literally), Beckham (David) mit seinem geheimen Zwillingsbruder Matt „the other David“ (Damon) oder Federer kriegt das Alphabet von den Muppets erklärt. Die wie immer teuerste Werbeplattform des Jahres, hat auch dieses Mal wieder zu reden gegeben. Unser absoluter Lieblingsclip: Kein Stress am Montag. Passt! Und die Faultiere hier brauchen keine überzahlten Superstars! Nur ein alkoholfreies Bier – köstlich!
Geschrieben von Nicola am . Veröffentlicht in Monday5.
MARKETING
It has to be …?
«Wie reduziert soll die Plakatkampagne sein?»
«Ja!»
Bei ihrer neuesten Markenkampagne setzt Heinz auf totalen Minimalismus bei den Plakaten. Nicht einmal das Logo findet noch Platz. Das Einzige, was es braucht, ist die klassische Typo (seit 156 Jahren im Einsatz) um mit einem einfachen Bild und Spruch sofort den richtigen Zusammenhang zu erzeugen.
Sind es Bauernpräsidenten, die sich mit Französisch etwas schwertun? Oder doch eher eine Landwirtin, die ihre Bewerbung handgeschrieben einreicht? Aber was muss denn ein Bundesrat überhaupt alles können?
Vielleicht hast du schon vom Chat-GPT Konkurrent made in China gehört. Während für das Chat-GPT Training anscheinend hunderte Millionen Dollar gebraucht wurden, scheinen bei Deepseek sechs Millionen gereicht zu haben. Zudem ist der Quellcode offen einsehbar. Inklusive chinesischer Zensur …
Geschrieben von Nicola am . Veröffentlicht in Monday5.
KI
Entshittification
Das Spiegelkabinett der KI – Wie beeinflusst künstliche Intelligenz unser Verhältnis zur Wirklichkeit und das menschliche Miteinander? Ein spannender Beitrag zu Kultur, Deepfakes und Humanität von «The Future:Project».
Du wolltest schon immer mal wissen wie ein «System of a Down»-Cover von Toto’s «Africa» klingt? Oder «Don’t stop me now» von Iron Maiden? Oder YMCA von Ozzy Osbourne? Ein finnischer Musiker hat alle möglichen Rock- und Metal-Cover ausprobiert:
Geschrieben von Nicola am . Veröffentlicht in Monday5.
INSPIRATION
Public Domain Archive
Für alle die kreativ sind, hat das Team der «Public Domain Review» ein neues Projekt gestartet. Eine riesige Datenbank an Bildern, die du in keinem Stock-Archiv findest. Illustrationen, Fotografien, Patterns, Typo-Experimente und mehr. Und das alles ohne KI.
Wer glaubt, zu oft auf zeitverschwenderischen und süchtig machenden Websites zu surfen, für den könnte TabBoo etwas sein. Sobald z.B. YouTube zu oft aufgerufen wird, erschreckt dich das Browser-Addon mit einem Jumpscare.
Geschrieben von Nicola am . Veröffentlicht in Monday5.
Der Monday Five verabschiedet sich jetzt schon in die Weihnachtsferien – aber vorher gibt’s für dich nochmals eine doppelte Ladung verrückter Inspirations-Geschenke. Viel Spass beim Auspacken, frohe Festtage und bis 2025.
KERNBRAND
Kreativshot «Christmas Edition»
Für unsere Weihnachtskarten haben wir ein festliches Shooting veranstaltet, natürlich auch mit unserer treuen Bürohündin Luna🐾❤️. Seitdem sind wir im Jahresendfieber und freuen uns auf Glühwein, Bescherung, besinnliche Momente und zur Sicherheit nochmal betont: Glühwein. 🍷😉
Hol dir jetzt deinen #Kreativshot und starte mit frischer Inspiration ins 2025.
Huber ist offenbar die hellste Kerze auf der Watson-Redaktion-Torte. Jeden Sonntag Abend veröffentlich er einen Quiz mit zehn Fragen quer durchs Allgemeinwissen. Macht chli süchtig und mitlerweile gibt es auch schon bei uns interne Challenges. Also erst unseren Newsletter lesen, dann den Huber schlagen!
Während Speicher von Smartphones und Computern in Giga Tera oder Zettabyte gemessen wird, hat unser Gehirn sich seit der Steinzeit kaum verändert. Ein Neurologe schreibt drüber, dass unser Gehirn heute extrem überlastet wird und erklärt, warum junge Gehirne besonders gefährdet sind, warum wir Stille brauchen und was wir tun können, um das zu ändern.
Warum du nicht unreflektiert Chat-GPT und Co. fragen solltest, um neue Ideen und Inhalte zu generieren, wird in diesem Cartoon und dem dazugehörigen Essay eindrücklich dargelegt.
Auf den Sommer 24 haben wir ein selbst kreiertes Getränk heraus gebracht: den Kreativ-Shot mit Ingwer. Und damit nicht genug. Drum herum haben wir gleich auch noch eine Kampagne in eigener Sache lanciert.
Wir stehen bekanntermassen für Kommunikation mit Feuer. Um kreativ – und passend zu unserem eigenen Feuer – auf unsere Full-Service-Leistungen aufmerksam zu machen, haben wir in Zusammenarbeit mit SWISS PRODUCTION einen eigenen Ingwer-Shot gestaltet und produziert. Die Kernbotschaft dabei: «Nimm einen Kreativ-Shot mit uns.»
Statt Chat-GPT fragen, Shots mit Kernbrand exen
Aber weshalb ein Shot? «Wir haben uns dazu entschlossen unser diesjähriges Marketing-Budget für eine ungewöhnliche Eigenwerbung zu investieren. Der Kreativ-Shot ist wie unsere Agentur. Kompakt, feurig, sympathisch und inspirierend. Und sorgt für zündende Ideen – inklusive einem Schuss Rock ‘n’ Roll», meint Oliver Fehr, unser Boss.
In Zeiten von Chat-GPT und KI setzen wir bewusst auf einen persönlichen Austausch von Mensch zu Mensch. Wir laden deshalb zu einem gemütlichen, gemeinsamen Shot zu uns in die Agentur ein. Um über inspirierende Themen zu sprechen und gleichzeitig zu schauen, wo wir dich in Sachen Kommunikation unterstützen können.
Der Kreativitäts-Booster in Flüssigform
Auf der dazu passenden Landingpage kreativshot.ch, gibt’s auch noch weitere Inspiration in Form von Kreativ-Tipps. Die Shots können dort auch direkt «bestellt» werden – zusammen mit einem gemeinsamen Anstossen im Kernbrand-Team.
Vision und Mission gehören zu den meisten Unternehmen wie eine eigene Website und die MwSt-Nummer. Doch ist die klassische Vision-/Mission-Formel überhaupt geeignet, den inneren Antrieb moderner Marken zu erfassen? Diese Frage ist umso relevanter, als heute immer häufiger der sogenannte «Purpose» im Fokus steht.
Deshalb ist es sinnvoll, sich nochmals zu vergegenwärtigen, was sich genau hinter den Begriffen verbirgt. Hier eine Definition der drei Begriffe:
Purpose: Er beantwortet die Frage, wozu es die Organisation/die Marke überhaupt gibt. Welcher übergreifend positive Beitrag soll für die Welt geleistet werden?
Mission: Sie beantwortet die Frage nach dem Unternehmenszweck und erklärt den Nutzen der Geschäftsaktivitäten, den Produkten oder Dienstleistungen. Sie richtet sich in der Regel nach Aussen. Es gibt allerdings auch einige Marken-Spezialisten, die den Purpose und die Mission gleichsetzen. Oder den Purpose als einen Aspekt der Mission sehen.
Vision: Sie ist ein bewusst positiv gemaltes Bild vom Daseinszustand der Organisation/der Marke in einer nicht allzu fernen Zukunft. Sie beschreibt, wie sich die Organisation im besten Fall gesamthaft entwickeln soll. Die Vision richtet sich in der Regel nach Innen.
Die Purpose-Diskussion gibt es schon lange Die Diskussion rund um Brand Purpose ist auch schon wesentlich älter als Simon Sineks populärer «Start with Why»-TED Talk im Herbst 2009. Marketeers und Markenexpert*innen beschäftigen sich schon seit vielen Jahren damit, den Sinn und Zweck ihrer Marken zu identifizieren, zu definieren und zu kommunizieren. Nur wurde dies nicht immer als Brand Purpose bezeichnet. Andere beliebte Wörter sind Brand DNA, Brand Essence und Brand Core, die letztendlich alle etwas Ähnliches beschreiben: Das eine besondere Element, das sich im Herzen der Marke befindet, diese vom Wettbewerb abgrenzt und die Konsument*innen auf emotionaler Ebene anspricht. Einen einzigartigen und überzeugenden Markenkern zu finden war und ist nicht immer einfach – wenn aber formuliert, sollte er dafür eindeutig sein.
So sieht sich zum Beispiel Google nicht als grössten globalen Suchmaschinenbetreiber, sondern «organisiert die Informationen der Welt». Amazon will nicht das Kaufportal Nummer eins sein, sondern «die höchste Kundenzufriedenheit der Welt» erreichen. Tesla versteht sich nicht primär als Autobauer, sondern «treibt den Übergang zu nachhaltiger Energie voran». Das sind alles Purpose-Statements bekannter Brands, die den positiven Beitrag der Marke für die Welt ins Zentrum stellen.
Was heisst das für uns heute? Und wo stehen wir heute in Bezug auf Brand Purpose? Kann und muss eine Marke in Zeiten einer Pandemie verstärkt sinnorientiert kommunizieren? Ich finde in diesem Zusammenhang die von Nina Rieke beschriebenen drei unterschiedlichen Formen, wie Unternehmen Brand Purpose aufgreifen, ganz gelungen:
1. Die Purpose-Geborenen Sie sind auf einer starken Sinnorientierung aufgebaut, sozialer und gesellschaftlicher Impact sind Philosophie und Antrieb der Gründer und bestimmen alles, was das Unternehmen tut. Ein bekanntes Beispiel dafür sind Patagonia oder auch Nikin, ein Schweizer Modelabel, das für jedes bestellte Produkt einen Baum pflanzt.
2. Die Purpose-Reformer Das sind meist grössere Unternehmen, die das Thema ernsthaft angehen wie beispielsweise AXA. Der Versicherungskonzern hat seinen alten Purpose «Born to protect» überarbeitet. Der neue Purpose lautet «Act for Human Progress by protecting what matters». Der Konzern möchte einerseits einen Beitrag für den menschlichen Fortschritt leisten und andererseits das schützen, was wirklich wichtig ist.
3. Die Purpose-Trittbrettfahrer Sie machen kurzfristige Sinn-Kampagnen oder Initiativen zu populären sozialen Themen und verwechseln diese mit Purpose. Wird daher auch gern als «Purpose-Washing» oder «Greenwashing» beschrieben. Prominente Beispiele sind McDonalds (Wechsel des Logo-Hintergrunds von Rot auf Grün) oder Primark (Sneakers-Design vom angesagten Öko-Label Veja kopiert).
Purpose muss echt sein Wenn ein Brand Purpose überwiegend als Marketingtool eingesetzt wird, muss er nicht unbedingt auch gleichzeitig eine ethische Mission verfolgen. Nicht jedes Bier muss den Planeten retten. Nicht jede Zahnpasta muss die Welt verbessern. Es ist für diese Marken wahrscheinlich wirkungsvoller, mit den Verbraucher*innen auf einer emotionalen Ebene zu kommunizieren, die sich direkt auf das Produkt oder die Dienstleistung bezieht. So ist beispielsweise der Purpose von Volvo: «We exist to protect the people inside and around our cars.» Der Schutz des Menschen, die Sicherheit, steht ganz klar im Vordergrund und ist wahrscheinlich auch der Hauptgrund, warum ein Volvo in der Regel gekauft wird. Volvo muss nicht die Welt retten, aber dafür vielleicht ein paar Menschenleben – mit einem sicheren Auto.
Wenn aber der Purpose mit einem höheren Anspruch definiert wird, geht der Ansatz viel weiter als Marketing. Er gehört zur Geschäftsstrategie und muss entsprechend im Unternehmen handlungsleitend wirken und gelebt werden. Die oben erwähnte Marke Patagonia ist beispielsweise deshalb erfolgreich, weil ihr Purpose sich klar in der Realität widerspiegelt. Das Unternehmen wurde mit dem Ziel und Zweck gegründet, Umweltinitiativen zu unterstützen und spendet seit jeher einen erheblichen Teil der Gewinne an gemeinnützige Projekte. Deshalb gilt: Was eine Marke tut, ist wichtiger als das, was sie sagt. Und ihr Purpose muss echt sein. Denn in Zeiten digitaler Transparenz können Konsument*innen eine Marke leicht durchschauen. Man nimmt einer Marke nicht ab, dass sie eine Community aufbauen will, wenn sie nebenbei Kundendaten verkauft. Genauso wenig glaubt man, dass ein Unternehmen sich für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzt, wenn alle ihre Führungskräfte alle männlich sind. Und noch weniger wollen Konsument*innen hören, wie sehr eine Marke den Planeten doch liebt, wenn deren Herstellungsprozesse diesen zerstört.
Damit es auch wirklich Sinn macht Purpose ist aktuell angesagt, keine Frage. Es ist auch mehr als ein kurzlebiger Trend, sondern durchaus ein Thema mit Potenzial, mit dem wir uns noch länger beschäftigen werden. Mit dem richtigen Ansatz können Unternehmen und ihre Marken einen bedeutungsvollen Brand Purpose entwickeln, der aus der Marke heraus geboren wird und authentisch ist. Und ganz wichtig: Er sollte von Innen wie Aussen spürbar sein und gelebt werden. Dann kann er die Welt vielleicht ein wenig verbessern – oder er macht zumindest Sinn.
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